Klingende Vorfreude – Albeck-Gymnasium swingt sich in die Weihnachtszeit

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16.12.2025

Wer am 16. Dezember in die Aula des Albeck-Gymnasiums kam, merkte sofort: Hier liegt Advent in der Luft! Die Stuhlreihen waren bis auf den letzten Platz gefüllt, Menschen rückten zusammen, tuschelten erwartungsvoll – und warteten auf eine musikalische Reise, die vom Schneegestöber bis zur Plätzchendose alles versprach. Das Motto „Adventsmusik“ hätte kaum passender sein können.
Noch bevor die jüngsten Sängerinnen und Sänger die Bühne eroberten, sorgte die Bigband unter Annette Blaas für einen stilvollen Auftakt: Mit „Nutcracker Swing“ wurde Tschaikowskys Nussknacker kurzerhand in eine jazzige Schneekugel gesteckt. Gleich danach stürmten 77 hochmotivierte Fünftklässler unter Leitung von M. Endreß die Bühne und legten mit ihrem groovigen Plätzchen-Song los. Da wippte nicht nur das Publikum, man bekam direkt Lust, selbst in der Weihnachtsbäckerei aktiv zu werden.
Danach wurde es edel und lässig zugleich: Die Bigband von Annette Blaas lieferte glänzende Bläsersätze und samtschwarze Swing-Atmosphäre. „What Child Is This“ klang wie ein warmes Kaminfeuer, während „No L in Swing“ verschmitzt mit dem Weihnachtsalphabet spielte – ein Genuss für Ohren mit Humor. 
Noch ein paar Schneeflocken später enterte die Rockband unter Gabriele Réti die Bühne – und plötzlich fühlte man sich, als würde Santa mit E-Gitarre anrauschen. Mit „We Are the World“ und „All I Want for Christmas Is You“ holte die Band die Menge endgültig aus dem Sitz. Spätestens da war klar: Dieses Konzert ist keine stille Nacht – noch nicht! Danach zog wieder Innigkeit ein: Das Orchester unter Natascha Singer begleitete die Fünftklässler bei „Peace to You“ und schuf einen Moment voller feiner Glanzlichter – Gänsehaut inklusive. Im Anschluss schenkte der Chor von Annette Blaas dem Publikum zwei herzerwärmende Gospels, die wie musikalischer Sternenstaub über der Aula schwebten.
Und dann das Finale: Schülerinnen und Schüler der Kursstufe präsentierten zwei Bach-Choräle, feierlich und berührend. Den stillsten Zauber hob man sich jedoch für den Schluss auf: „Stille Nacht“ in Gebärdensprache. Kein Ton – und doch ein Meer an Ausdruck. Ein Moment, der länger blieb als jeder Applaus.